
- Bekannt aus
- Regie
- Geboren
- 30. Mai 1907
- Gestorben
- 17. Oktober 1979 (72 Jahre)
- Geburtsort
- Paris, France
Robert Vernay
Robert Vernay begann seine berufliche Laufbahn als Filmjournalist und arbeitete anschließend als Assistent für mehrere Regisseure, bis er 1929 den später so berühmten Julien Duvivier traf, der ihm die Gelegenheit bot, sein Handwerk gründlich zu erlernen. So war er u. a. Assistent bei den Filmen „Kompanie der Verlorenen“, „Das Kreuz von Golgatha“ (beide 1935), „Der Mann des Tages“ (L’Homme du Jour, 1936) und „Pépé le Moko“ (1937). Daneben arbeitete er gelegentlich mit anderen Regisseuren, auch als Co-Regisseur. Unter seinem Pseudonym Vernay arbeitete er zunächst als Produktionsleiter für Régina Films in Paris und schloss sich der Résistance (F.F.I.) an. Als Regisseur und Drehbuchautor hat Vernay sich nie auf ein bestimmtes Genre festgelegt. Unter seinen ersten großen Erfolgen findet man zwei Werke der Weltliteratur: „Der Graf von Monte Christo“ (1943) von Alexandre Dumas und „Vater Goriot“ (1944) von Honoré de Balzac, eine elegante Komödie „Meine größte Liebe“ (1942) und einen historischen zweiteiligen Abenteuerfilm „Le Capitan“ (Abenteuer am Königshof) (1945). Im gleichen Jahr ging Vernay für längere Zeit nach Marokko, wo er für die Résidence eine Reihe von Dokumentarfilmen drehte. Dort entstand auch 1947 der Spielfilm „Ras el Gua, le Fort de la Solitude“. 1948 drehte Vernay den Krimi „Fantômas contre Fantômas“, die Komödie „Emile l’Africain“ (mit Fernandel) und 1949 den vielbeachteten Film über Kinder am Montmartre „Keine Ferien für den lieben Gott“ (Plus de vacances pour le Bon Dieu) – alles große Publikumserfolge. Auch in den 1950er Jahren blieb sein Repertoire vielseitig. Neben einigen Musik- und weniger anspruchsvollen Kriminal- bzw. Spionagefilmen drehte er – mit Jean Marais in der Hauptrolle – ein Farbfilm-Remake seines SW-Films „Der Graf von Monte Christo“, der einigen Kritikern zufolge nicht an die Schwarz-Weiß-Fassung von 1943 heranreicht. Der Film von 1954 wurde jedoch ein großer internationaler Erfolg und ist bis heute ein „Dauerbrenner“ im Fernsehen. In den 50er Jahren drehte Vernay vor allem auch heiter-nachdenkliche Komödien, bemerkenswert nicht nur durch ihren hintergründigen Witz, sondern auch die ironische aber nie bösartige Schilderung menschlicher Schwächen. So z. B. „Ils sont dans les Vignes“ (1951), „Sur le blanc“ (1954), „Ces sacrées vacances“ (1955), „Les carottes sont cuites“ (1956), „Drôles de phénomènes“ (1958) und „Madame und ihr Auto“ (Madame et son Auto, 1958). Für seine Kömodien wurde Robert Vernay zweimal mit dem Prix de l’Humour Cinématographique ausgezeichnet. In den 1960er Jahren arbeitete Robert Vernay vor allem für das Fernsehen. Während er zu einigen Serien, wie z. B. „L’Inspecteur Leclerc“ und „Die Journalistin“ (Valérie et L’Aventure) nur wenige Filme beisteuerte, verfilmte er den weitaus größten Teil der Serie „Die Abenteuer des Bob Moran“, die auf den gleichnamigen Jugendbüchern des belgischen Autors Henri Vernes basiert. Von 1968 bis 1973 war er beim ORTF tätig. Robert Vernay war seit 1948 mit der Schauspielerin France Asselin (†1960, Paris) verheiratet. In zweiter Ehe heiratete er 1964 Elke Seel-Viandon (Künstlername: Claire Vernay). Am 17. Oktober 1979 verstarb Robert Vernay nach langer schwerer Krankheit in Paris. [wikipedia]
Serien mit Robert Vernay

Bob Morane
1965
Idee
Quelle: TMDB
Filme mit Robert Vernay

Fuga desesperada
1961
Regie

Monsieur Suzuki
1960
Drehbuch

Tête folle
1960
Regie

Drôles de phénomènes
1959
Regie

Madame et son auto
1958
Drehbuch

Quelle sacrée soirée
1957
Regie

Le Coin tranquille
1957
Regie

Fumée blonde
1957
Drehbuch

Ces sacrées vacances
1956
Regie

Les carottes sont cuites
1956
Regie

Les Lumières du soir
1956
Drehbuch

La Rue des bouches peintes
1955
Regie
- 6.7

Der Graf von Monte Christo
1954
Regie

Ils sont dans les vignes...
1952
Regie

Quitte ou double
1952
Regie
- 6.7

Andalousie
1951
Regie

El sueño de Andalucía
1951
Drehbuch

Plus de vacances pour le Bon Dieu
1950
Regie

Véronique
1950
Regie
- 7.1

Fantômas contre Fantômas
1949
Regie

Émile l'africain
1948
Regie

Fort De La Solitude
1948
Regie

Le Capitan (1ère époque) Flamberge au vent
1946
Regie

Le Père Goriot
1945
Regie
- 6.4

Der Graf von Monte Christo – 1. Teil: Der Gefangene auf Kastell
1943
Regie
- 6.0

Der Graf von Monte Christo – 2. Teil: Die Vergeltung
1943
Regie

Arlette et l'Amour
1943
Regie

La femme que j'ai le plus aimée
1942
Regie

Le Prince des Six Jours
1934
Regie

Le Béguin de la garnison
1933
Regie
Quelle: TMDB